Donnerstag, 1. April 2010

Randa denn si willja.......

Da die im Resort liegende 25 Meter Bahn morgens von den Kader-Teams reserviert wird, der Münster-Kader allerdings auf Grund mangelnder kognitiven Fähigkeiten der verantwortlichen Spanier nicht in die Planungen einfließt, musste am gestrigen Abend schnell eine neue Reihenfolge der zu abarbeitenden km erarbeitet werden. Da in unserem Kader „hellere“ Köpfe vertreten sind, ging dies sehr schnell. Der Plan stand.

Es sollte also etwas früher als geplant auf den Sattel gehen, um im Anschluss eine Koppeleinheit mit Laufen zu absolvieren und dann im Nachmittag noch genügend Zeit für das Schwimmen zu haben.

Mit diesmal 7 bereitwilligen ging es auf die eingeplante 120 km Runde mit dem Höhepunkt dem „Randa“. Der „Randa“, oder besser gesagt der „Puig de Randa“ ist ein 542 Meter hoher Berg der im Süden von Mallorca liegt. Er liegt zwischen Algaida und Llucmajor und erhebt sich unverbindlich aus der Ebene. Wegen drei auf dem Berg liegende Klöster, wird er auch der „Heilige Berg“ von Mallorca genannt. Der Berg kann nicht nur erwandert, sonder auch wie wir es und als Ziel gesetzt hatten mit dem Fahrrad erklommen werden. Die Serpentinenstraße von dem am Fuß des Berges liegenden Ort Randa zieht sich über unglaublich lange fünf km.

Oben angekommen bot sich uns ein wunderschöne Aussicht über einen großen Teil der Insel. Neben der Bucht von Palma und der im Norden liegenden bucht von Alcudio konnte man auch Cebrera, eine kleine Insel vor Mallorca liegend erkennen.

4 „Heißdüsen“ nahmen es sich zur Aufgabe die 5km die Berg hoch ein zweites mal zu erklimmen. Unter ihnen auch der ältere und erfahrene Hase.

Über Porreras, Vilafranca de Bonany und Petra ging es in Richtung Heimat, dem „Blue Gay Resort“. Der neu gestaltete Name wurde am gestrigen Abend bei lockerem beisammen sitzen von den zwei Liebenden Benni und Manuela geprägt. Mehr dazu in den nächsten Tagen.

Direkt im Anschluss an die 119,7 km lange und über 1100 Höhenmeter reichende Etappe stand eine schnelle Laufeinheit auf dem Plan. Also hieß es keine Zeit verlieren. Räder weg, Laufschuhe an und los gings.

Vor dem Schwimmen im Nachmittag durfte allerdings Pause gemacht werden. Hier machte jeder das, was ihm am meisten entspannt. Manche lagen am Pool in der Sonne und manche Arbeiteten an Masterarbeiten. Die Hasen lagen im Bett und hörten halbschlafend Kurt Krömer zu.

Nach 6 Stunden Training am heutigen Tag geht es nun ins Bett.

Sonnige Grüße und bis morgen.

Eure Hasen

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